Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Komma von Ex-Parteisekretär Stefan Premstaller im Auftrag der Brennerstraße durchgeführt und bisher nur im engsten Kreis Obmann Steger, Landessekretär Harald Stauder und Verwaltungschef Martin Pircher vorgestellt hat. Durchgesickert ist bislang, dass die SVP gute Chancen hat, sich bei der Landtagswahl im Herbst 2028 aus ihrem Allzeittief von 34,5 Prozent 2023 herauszuziehen. <BR /><BR /> „Jede Umfrage ist eine Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger. Es ist aber erfreulich, dass es gelungen ist, den Abwärtstrend zu stoppen und Vertrauen zurückzugewinnen“, sagt Obmann Steger. Dies sei kein Anlass, die Hände in den Schoß zu legen. „Vertrauen muss man sich jeden Tag mühsam erarbeiten. Entscheidend ist jetzt, ruhig weiterzuarbeiten, keine Fehler zu machen und den Menschen zu zeigen, dass die SVP verlässlich handelt“, sagt Dieter Steger.<h3> Leistbares Wohnen beschäftigt Bevölkerung</h3>Was die restlichen Parteien betrifft, so stagnieren Grüne und Team K. Auf fünf Sitze zulegen könnte die Süd-Tiroler Freiheit. Sven Knoll würde Paul Köllensperger als Oppositionsführer ablösen. Hinter den vier größten Kräften folgen – stabil – die italienischen Koalitionspartner und die Freiheitlichen. Kleinparteien wie JWA, Vita und Colli, die im Corona-Sog in den Landtag kamen, spielen angeblich kaum mehr eine Rolle.<BR /><BR /> Welche Themen bewegen die Südtiroler: Allem voran das leistbare Leben, von Wohnen bis Kaufkraftverlust. 2023 war das Thema Sicherheit von der SVP unterschätzt worden, diesmal nicht. Laut Umfrage wird es weiter stark gespürt. Dies gilt weniger für die Themen (Über-)Tourismus und Umwelt.<BR /><BR />Brennerstraße und SVP-Landtagsfraktion haben auch Namen abgefragt. Im Landtag waren es nur elf Mandatare der SVP (Noggler und Deeg wollten nicht). Rosmarie Pamer und Hubert Messner bleiben beliebteste Landesräte. Die Partei fragte auch andere Namen wie die Parlamentarier in Rom und Brüssel ab. Ergebnis top secret: Obmann Steger und Meinhard Durnwalder sollen sich aber „gut halten“.