<b>Von Doris Ebner</b><BR /><BR />In der vergangenen Woche haben wir gesehen, wie wertvoll Wünsche sein können, wenn es darum geht, sich der eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden. Egal, wie unrealistisch sie sein mögen – die Botschaft dahinter sollte auf jeden Fall ernst genommen werden. <BR /><BR />Doch was, wenn auch der Wunsch selbst uns nicht wieder loslässt? Wenn die Gedanken daran lauter und lauter werden und die bloße Vorstellung davon nicht mehr genügt? Spätestens dann ist es Zeit, zu handeln und eine Brücke in die Realität zu schlagen. Der Wunsch muss in ein Ziel verwandelt werden. <BR /><BR />Ziele sind essenziell für das Gelingen unseres Alltags und unseres gesamten Lebens. Sie geben unserem Dasein einen Sinn und liefern uns einen Grund, motiviert zu bleiben, auch wenn es manchmal schwer und anstrengend wird. Im Gegensatz zu bloßen Träumereien sind Ziele nämlich verbindlich. Sie gleichen einer Art Vertrag – in erster Linie mit uns selbst. <BR /><BR />Aus einem „Ich würde gerne“ wird ein „Ich werde“, das nach einem gut durchdachten Plan verlangt, damit nicht nur unsere Gedankenwelt, sondern irgendwann auch unsere Realität spürbar und vor allem sichtbar verändert wird. Und ja, auch große Ziele lassen sich erreichen. Vorausgesetzt, wir bleiben diszipliniert und tasten uns Schritt für Schritt immer weiter vor. <h3> Wider die Überforderung</h3>Die Welt verändert sich in den allermeisten Fällen nicht von einem Tag auf den anderen. Auch wenn wir – durchaus verständlicherweise – manchmal gerne schneller vorankommen würden, ist beim Setzen von Zielen Geduld gefragt. Will heißen: Wer große Ambitionen hat, sollte in Etappen denken und sauber und sorgfältig eine nach der anderen absolvieren. Das nimmt Wind aus den Segeln und bringt vor allem Klarheit, die wir dringend brauchen, um uns auf dem Weg vor lauter Überforderung nicht zu verlieren. <BR /><BR />Dabei ist es wichtig, Teilziele so zu formulieren, dass die zur Verfügung stehenden Ressourcen uns dorthin bringen können. Sollten Kompetenzen und Fähigkeiten zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausreichen, dürfen wir uns darüber Gedanken machen, wie wir sie uns aneignen können, und erst einmal unsere persönliche Weiterentwicklung ganz oben auf die Prioritätenliste setzen. <BR /><BR />Und dann brauchen Ziele ein klar definiertes Ablaufdatum. Dies gilt für die große Veränderung ebenso wie für alle kleinen Schritte, die dorthin führen. Ein in den Kalender eingetragener Termin steigert die Verbindlichkeit und macht das Vorhaben noch konkreter. <BR /><BR />Auf diese Weise existiert es nicht mehr nur im Kopf, sondern kann in der Realität überprüft werden. Nicht um zu kontrollieren oder zu bewerten, sondern um zu zeigen, dass selbst Unwirkliches mit der Zeit Wirklichkeit werden kann. <h3> Zur Person</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1172901_image" /></div> <BR />Doris Ebner ist diplomierte Neuromentaltrainerin. Im Rahmen ihrer Ausbildung hat sie ihre Faszination für die Gehirnforschung und die Kraft der Gedanken entdeckt und erfahren, welche Möglichkeiten darin verborgen liegen. Ihre besondere Begeisterung gilt dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, weshalb sie mit Leidenschaft ihr Wissen an andere Menschen weitergibt und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt. Zudem hat Doris Ebner Germanistik und Musik studiert und arbeitet als Redakteurin.