Dienstag, 31. Juli 2018

Wenn das Sonnenbaden zur Sucht wird

In Maßen genossen ist Sonnenbaden gesund: Der Körper tankt Vitamin D, das helle Licht drosselt die Melatoninproduktion, wodurch mehr vom Gute-Laune-Hormon Serotonin produziert wird. Zuviel Sonne hat aber Schattenseiten.

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Foto: © shutterstock

Eine davon ist die Tanorexie – die Sucht, braun zu sein. „Vor allem Frauen zwischen 16 und 40 Jahren sind betroffen“, weiß die Psychologin und Psychotherapeutin Morena De Sarro.

Dolomiten: Warum wollen wir eigentlich braun sein?

Morena De Sarro: Der Wunsch nach Bräune ist durchaus vom Zeitgeist geprägt. Galt bleiche Haut früher einmal als vornehm und Zeichen der gehobenen Gesellschaftsklasse – und braune als jene der armen Arbeiter, die den ganzen Tag am Feld schufteten – , änderte sich die Anschauung in den 60-er Jahren. Von da an stand Bräune auf einmal für Wohlstand: Wer braun war, zeigte damit, dass er es sich leisten konnte, seinen Urlaub am Meer zu verbringen.

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol