Dienstag, 01. August 2017

Wenn der Urlaub zum Pulverfass wird

Frust, Stress, Beziehungs-Rangeleien: Obwohl der Urlaub eigentlich all dem entgegenwirken sollte, kann er häufig genau das Gegenteil bewirken. Wie man gut - und beziehungsschonend - in den Job-Alltag zurückkehren kann, weiß die systemische Psychotherapeutin, Sonja Prinoth.

Oft findet man im Urlaub statt Entspannung zahlreiche Streitthemen.
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Oft findet man im Urlaub statt Entspannung zahlreiche Streitthemen. - Foto: © shutterstock

Die ersten Tage nach dem Urlaub sind meist die schwierigsten: Man fühlt sich antriebslos, niedergeschlagen, ist gereizt und schlecht gelaunt. 

„Am besten sollte man nicht am letzten Urlaubstag nach Hause zurückkehren“, rät Sonja Prinoth. Man sollte der Familie und sich selbst ein paar Tage Zeit lassen, richtig Zuhause anzukommen. „Der Körper muss sich erst wieder an einen anderen Rhythmus gewöhnen“, erklärt die systemische Psychotherapeutin. Falls das nicht möglich ist, ist der Stress oft vorprogrammiert. Dieser ist nicht nur für einen selbst schlecht, sondern auch ein möglicher Sprengstoff für die Beziehung.

Urlaub kann keine Streitereien lösen

Besonders heikel wird es, wenn die Beziehung bereits gekriselt hat und man den „Urlaub als Möglichkeit sieht, die Beziehung wieder zu reparieren“, sagt Prinoth. Meistens funktioniere das nicht. Im Gegenteil: Zu hohe Erwartungen bringen sehr oft Enttäuschungen mit sich. „Was vorher nicht funktioniert hat, wird im Urlaub auch nicht von Zauberhand gelöst“, betont Prinoth.

Nicht nur nach, sondern auch während dem Urlaub kann es kriseln. STOL möchte deshalb wissen:

sk/stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol