Erst Anfang dieses Jahres berichtete der ärztliche Leiter Valter Ciarrocchi, dass alleine im Meraner Gesundheitsbezirk rund 100 Ärzte fehlen würden und 45 Pfleger im Meraner Spital. <BR /><BR /> Der Personalmangel in der Sanität macht sich breit: Dr. Christoph Gamper, Primar der Urologie-Abteilung im Krankenhaus Meran, hört auf. Ende des Jahres verlässt er das Krankenhaus. Doch er ist nicht der einzige Chefarzt, der dieses Jahr seinen Post freigibt: Im Oktober soll auch Dr. Christian Wenter, Primar der Geriatrie, in den Ruhestand gehen.<BR /><BR />Der Primar der Abteilung Urologie kündigt: Dr. Christoph Gamper bleibt nur noch bis Ende des laufenden Jahres im Dienst, teilte der Sanitätskoordinator des Gesundheitsbezirks Meran, Dr. Herbert Heidegger, mit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="914731_image" /></div> <BR /><BR />Warum der gebürtige Meraner sich entschieden hat, das Krankenhaus zu verlassen, bleibt unklar. Gamper selbst will sich dazu nicht äußern, ebenso nicht, ob er in die Privatmedizin wechselt, wie hinter vorgehaltener Hand vermutet wird. <BR /><BR />Der Primar der urologischen Abteilung im Krankenhaus Meran wird von seinen Kollegen sehr geschätzt. „Er leistete sehr gute Arbeit und hat als Arzt ein enormes Fachwissen“, sagt Heidegger. Auch Valter Ciarrocchi, ärztlicher Leiter des Gesundheitsbezirks Meran, bedauert die Kündigung sehr: „Er hat in den vergangenen Jahren die Abteilung hervorragend geführt“. <BR /><BR />Dr. Christoph Gamper ist seit 1. September 2016 Primar der urologischen Abteilung. Zuvor war er für mehrere Jahre Stellvertreter von Primar Josef Aufderklamm. Eines seiner Spezialbereiche sind minimal-invasive urologische Eingriffe. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="914734_image" /></div> <BR /><BR />Neben Gamper verlässt auch der Primar der Geriatrie, Dr. Christian Wenter, das Krankenhaus Meran. Er geht im Oktober in den Ruhestand. Damit sind es gleich 2 Primar-Posten, die innerhalb weniger Monate frei werden. <BR /><BR />Dass die Sanität im Allgemeinen mit akutem Personalmangel konfrontiert ist, ist unlängst kein Geheimnis mehr. Erst Anfang dieses Jahres berichtete Ciarrocchi, dass alleine im Meraner Gesundheitsbezirk rund 100 Ärzte fehlen würden und 45 Pfleger im Meraner Spital. <BR /><BR />Wer die beiden Primare ersetzen wird, ist bislang noch unklar.<BR />