Auch wenn es in den vergangenen Jahren wieder mehr Raubtiere in den Alpen gibt, bleibt eine Begegnung mit einem Bären höchst selten. „Meister Petz reagiert bei einer Begegnung mit einem Menschen nämlich mit einer raschen Flucht“, so das Amt für Land- und Forstwirtschaft. Wenn es aber trotzdem zu einer Begegnung kommt, sollte man diese wichtigen Tipps beachten.<BR /><BR />Wenn man einen Bären aus einiger Entfernung sieht, bestehe keine Gefahr. Man sollte sich dem Tier nicht nähern, um Fotos zu machen, vor allem dann nicht, wenn Jungbären dabei sind. Muttertiere gelten allgemeinhin als aggressiver, da sie ihre Jungtiere verteidigen. In jedem Fall sollte jede Bärsichtung der lokalen Forststation gemeldet werden. <BR /><BR />Begegnet man einem Bären hingegen auf kurze Distanz, sei es angebracht, durch lautes Sprechen auf sich aufmerksam zu machen und sich zu entfernen, schreiben die Förster auf der Website. Dasselbe gelte für die Begegnung eines Bärenjungen – die Bärenmutter haltet sich mit Sicherheit in unmittelbarer Nähe auf.<h3> Aufrichten drückt nicht Aggressivität aus</h3>Wenn sich der Bär aufrichtet, drückt das nicht Aggressivität aus. Der Bär wolle dadurch nur die Situation kontrollieren und den Verursacher des Geräuschs ausfindig machen. „Der Beobachter sollte sich langsam, nicht rennend, entfernen“, so das Amt. Man solle dem Bären aber immer eine Ausweichmöglichkeit lassen. Dabei sollte man dem Bären auch nicht in die Augen schauen - dies könnte er als Herausforderung wahrnehmen.<BR /><BR />„Bären attackieren erst, wenn sie sich bedroht fühlen“, steht auf der Website. Ziel des aggressiven Verhaltens sei es, den Menschen in die Flucht zu schlagen. Es komme dabei zu keinem Körperkontakt. <BR /><h3> Tipps bei einem Angriff</h3>Wenn es trotzdem zu einer Bärenattacke kommt, gibt es mehrere Tipps, die man unbedingt beachten sollte. Zuerst sollte man einen Gegenstand vor sich werfen, zum Beispiel einen Pilzkorb oder einen Rucksack. Wenn das nicht hilft, sollte man sich auf den Boden werfen, Kauerstellung einnehmen und die Hände über den Kopf werfen, so das Amt für Land- und Forstwirtschaft.<BR /><BR /> Wenn der Bär angreift, sollte man versuchen, ihn an der Nase zu treffen, dabei sollte man selbst seinen Kopf und den Hals mit den Händen oder dem Rucksack bedecken.