Der renommierte Wirtschaftswissenschaftlers Robert F. Engle, der im Jahr 2003 sogar einen Nobelpreis für seine Forschung entgegennehmen durfte, hielt in diesem Jahr die Festrede und widmete sich in seinem Vortrag „Can we stop climate change?“ der dringenden Frage, ob und wie der Klimawandel noch gestoppt werden kann. Er skizzierte vier Maßnahmen, die Staaten ergreifen können, um Treibhausgasemissionen zu senken: Steuern und Regulierung für Emissionen, Förderung erneuerbarer Energien und zuletzt die Hoffnung.<h3> Wir können Klimawandel stoppen – aber wollen wir es?</h3> „Es gibt immer Gewinner und Verlierer, doch wenn niemand mitzieht, verlieren wir alle“, warnte Engle und mahnte insbesondere die USA, deren aktuelle Politik den Kampf gegen den Klimawandel verlangsame. Sein Fazit lautete klar und eindringlich: Ja, man kann den Klimawandel stoppen. „Ob wir es wollen, ist eine andere Sache. Es liegt an uns, diese Chance zu nutzen.“<h3> Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz</h3>Bei der feierlichen Zeremonie betonten zudem der Rektor der Universität Bozen, Alex Weissensteiner, Präsidentin Ulrike Tappeiner, Bildungslandesrat Philipp Achammer und Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für die Forschung. Zugleich hoben sie hervor, dass menschliche Aspekte niemals ersetzt werden könnten. „Für den Umgang mit KI braucht es Transparenz und Verantwortung, letztere bleibt unsere Aufgabe als Universitätsgemeinschaft“, erklärte Tappeiner.<BR /><BR />Neben der Festrede wurden auch die sechs pensionierten Professoren geehrt, alle neuen Lehrkräfte willkommen geheißen sowie verschiedene Forschungspreise und eine Verdienstmedaille vergeben. Diese ging an Nicola Calabró, Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse, für seinen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung der Universität Bozen.