Sieger ist die Planungsgruppe Rupert Marinelli, Josef Garber, Wolfgang Simmerle und Gunnar Mintah. Auf einem rund zwei Kilometer langen Straßenabschnitt in Ulten befinden sich derzeit drei kurze enge Tunnel. „Die Strecke ist sehr kurvenreich und steil und stellt besonders für größere Fahrzeuge einen gefährlichen Flaschenhals auf der Ultnerstraße dar“, so Bautenlandesrat Florian Mussner. Die bestehenden Tunnel wurden in den 50-er Jahren errichtet. Die Tunnelquerschnitte sind eng und der Tunnel 1 weist zudem in seinem Inneren eine enge und unübersichtliche Kurve auf, was das Kreuzen von Schwerfahrzeugen unmöglich macht. Am Beton an der Tunnelinnenschale gibt es Schäden. Das Siegerprojekt gliedert sich in zwei oder eventuell auch in drei Baulose. „Baulos 1 konzentriert sich auf den dringlichsten Eingriff, die Umfahrung des Tunnels 1 mit einem neuen Tunnel. Als Baulos 2a ist die Fortführung des Tunnels des Bauloses 1 bis zur Örtlichkeit Neuweg geplant und als Baulos 2b folgt schließlich die Aufweitung des bestehenden Tunnels 3“, erklärt der Vorsitzende der Bewertungskommission Johannes Strimmer, stellvertretender Amtsdirektor des Landesamtes für Straßenbau West.Das Siegerprojekt der Planungsgruppe und die Projekte der weiteren Wettbewerbsteilnehmer werden im Rathaus in St. Pankraz ausgestellt. Die Ausstellung ist vom 1. bis zum 8. April, von Montag bis Freitag, von 8 Uhr bis 12 Uhr und am Mittwoch auch von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.