Ein Bewerber für die Forschungsstelle hatte gegen den Ausgang eines Wettbewerbs vor dem Bozner Verwaltungsgericht Rekurs eingereicht. Der Wettbewerb endete im Mai 2010 mit der Vergabe der Stelle an Michela Carlini. Die Bewertungskommission bestand aus Professoren der Universität La Sapienza – Rom, der technischen Universität Turin ("Politecnico di Torino") und der Universität Palermo. Alessandro de Masi, der sich ebenfalls beworben hatte, klagte und bekam jetzt vom Bozner Verwaltungsgericht Recht. De Masi machte u.a. geltend, dass er mehr Referenzen und wissenschaftliche Arbeiten vorweisen könne, als die Siegerin des Wettbewerbs. Die Richter gaben dem Rekurs statt und entschieden, dass der Wettbewerb annulliert und neu ausgeschrieben werden muss. "Das Arbeitsverhältnis mit Frau Carlini wurde aufgrund des Gerichtsurteils aufgelöst", so die Uni Bozen. Carlini kann beim Staatsrat eine Berufung einlegen.Die Freie Universität Bozen muss die Spesen für das Verfahren tragen.stol