Experten warnen vor künftigen Wetterkatastrophen und sagen eine starke Zunahme derselben voraus. Extremwetter scheinen zur Regel zu werden und auch in Südtirol wird man sich dieser Situation stellen müssen. Gert Lanz weist darauf hin, dass es hierzulande viele Gefahrenzonen gibt, die bei extremen Wetterverhältnissen sehr schnell zu Katastrophengebieten werden könnten. <a href="https://www.stol.it/video/media/schwere-unwetter-im-schlerngebiet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Vor allem Dauer- und Starkregen verursachten bereits größere Murenabgänge und Überschwemmungen. </a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/seis-am-tag-danach-wie-ein-tsunami-augenzeugen-berichten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">So wüteten auch am gestrigen Donnerstag in Seis starke Unwetter, die großen Schaden verursacht haben.</a><BR /><BR />„Allein schon aufgrund der geografischen Lage hat Südtirol viele gefährdete Gebiete. Zudem befinden sich vor allem Gewerbegebiete in exponierten Lagen“, sagt Lanz und betont: „Wir müssen unsere Gemeinden in der Vorsorgearbeit unterstützen, um sie gut auf mögliche Extremwetter und deren Folgen vorzubereiten. Dazu sind verschieden Maßnahmen notwendig, mit denen sich auch der Südtiroler Landtag beschäftigen muss. Wir sollten in dieser Angelegenheit sofort aktiv werden, wir müssen Geld in die Hand nehmen und einen Hilfsfonds für Betroffenen schaffen, damit im Notfall schnelle und unbürokratische Hilfe gewährleistet werden kann. Dies sollte eine der ersten Initiativen sein“. <BR /><BR />Eine gute Vorbereitung sei alles, auch in diesem Fall. Alle Gemeinden Südtirols sollten zudem ihre potenziellen Gefahrenzonen kennen und möglichst gut einschätzen können. Hier gelte es zu beobachten und zu prüfen und schon bei geringen Unsicherheiten entsprechend zu handeln. „Permanente Achtsamkeit ist höchstes Gebot“, so Lanz. Der SVP-Fraktionssprecher wird den Südtiroler Landtag auffordern sich umgehend mit dieser Thematik zu befassen. Zugleich dankt er den Einsatzkräften für ihren wertvollen Dienst.