Trotzdem war das Jahr nicht so extrem warm wie die beiden vorhergehenden Jahre, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Er begründet dies unter anderem damit, dass eine längere Hitzewelle im Sommer fehlte. „Nur einmal, am 20. Juli, wurde heuer in Bozen die 35-Grad-Marke erreicht, das war der heißeste Tag des Jahres.“ Die tiefste Temperatur von -17,9 Grad wurde an gleich zwei Jännertagen verzeichnet, jeweils in St. Veit in Prags.Der Niederschlag war laut Peterlin ausgeglichen: Über das Jahr gesehen sei mehr oder weniger so viel Regen gefallen wie üblich. Mit 68.000 Blitzeinschlägen war das Jahr allerdings eines der gewitterreichsten seit 10 Jahren. Gleichzeitig war es so sonnenreich wie seit 25 Jahren nicht mehr.Das mit der Sonne bleibt auch in den kommenden Tagen so. „Weiterhin ist kein nenneswerter Schneefall oder Regen in Sicht“, weiß Peterlin. „Die Waldbrand- bleibt wohl größer als die Lawinengefahr.“stol