Sonntag, 10. März 2019

WHO: Erfolg im Ebola-Einsatz nur mit mehr Entwicklungshilfe

Der Kampf gegen Ebola im Kongo droht zu scheitern, wenn die Lebenssituation der Menschen nicht unabhängig von der Epidemie deutlich verbessert wird.

Der Kampf gegen Ebola im Kongo droht zu scheitern, wenn die Lebenssituation der Menschen nicht unabhängig von der Epidemie deutlich verbessert wird.
Der Kampf gegen Ebola im Kongo droht zu scheitern, wenn die Lebenssituation der Menschen nicht unabhängig von der Epidemie deutlich verbessert wird.

Dazu müssten möglichst zügig Infrastruktur-Projekte begonnen werden, nicht erst nach dem Ende der Ebola-Krise, sagte der Ebola-Einsatzleiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michel Yao, der Deutschen Presse-Agentur.

Misstrauen und Frust der Menschen in Konfliktgebieten verhindern demnach die konsequente Behandlung von Betroffenen. Ihr Vertrauen könne nur mit schneller Entwicklungshilfe gewonnen werden. „Wir wollen einen Vertrauensvertrag mit der Bevölkerung schließen“, sagte Yao. „Wenn wir die Herzen der Menschen nicht gewinnen, werden wir keinen Erfolg haben.“

Bei der derzeitigen Ebola-Epidemie im Osten des Kongo haben sich in den vergangenen sieben Monaten mehr als 900 Menschen mit dem Virus angesteckt, wie das Gesundheitsministerium des Landes per Twitter mitteilte. Mehr als 570 Infizierte sind an der Krankheit gestorben.

dpa

stol