Das Transportministerium habe noch keine finanziellen Mittel für die Aufrechterhaltung des Angebots in Aussicht gestellt, so Trenitalia. Welche Fahrten von den Kürzungen betroffen sind, stehe derzeit noch nicht fest, erklärt Landesrat Thomas Widmann.14 Züge verkehren derzeit auf der Strecke Bozen-Trient-Verona-Bologna und garantieren so einen Zweistundentakt und die Einbindung in das jeweilige regionale Zugangebot. „Angesichts des bestehenden Finanzlochs war es absehbar, dass Streichungen kommen würden", so Verkehrslandesrat Widmann. Da auf der Brennerstrecke die Passagierzahlen gut seien und rund 70 Prozent der Kosten gedeckt würden, werde man mit Nachdruck verlangen, dass jegliche Sparmaßnahme, wie im Rahmen der letzten Verhandlungen vereinbart, nur unter Berücksichtigung des Benutzungsgrades erfolgen dürfe, betont Widmann. Gemeinsam mit der Provinz Trient und den Regionen Veneto und Emilia Romagna wolle man daher noch im Laufe dieser Woche einen Brief an das Ministerium schicken, um eine transparente Vorgehensweise mit Berücksichtigung des Kriteriums der Auslastung zu verlangen.