Mittwoch, 09. Mai 2018

Wie gefährlich ist der Sonnenburgtunnel bei St. Lorenzen?

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Verkehrsunfällen im Sonnenburgtunnel, einem Abschnitt der Pustertaler Straße, bei St. Lorenzen. Bei einem Unfall zu Jahresbeginn waren drei Fahrzeuge beteiligt und sieben Personen wurden verletzt. Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas informierte sich über die Gründe der häufigen Unfälle am Sonnenburgtunnel.

13 Unfälle und 17 Verletzte gab es innerhalb eines Jahres im Sonnenburgtunnel.
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13 Unfälle und 17 Verletzte gab es innerhalb eines Jahres im Sonnenburgtunnel.

„Im vergangenen Jahr ereigneten sich laut Auskunft der Ortspolizei, der Carabinieri und der Straßenpolizei im Sonnenburg-Tunnel 13 Verkehrsunfälle. Dabei kamen 17 Personen zu Schaden“, zitiert Walter Blaas einleitend aus der Antwort auf seine Anfrage.

„Für einen kurzen Straßenabschnitt von gerade einmal 600 Metern, sind diese Zahlen mehr als deutlich. Beim Sonnenburgtunnel handelt es sich um einen durchaus gefährlichen Abschnitt, der nicht unterschätzt werden darf“, gibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken.

Gründe für Unfälle unterschiedlich

„Die Verkehrsunfälle werden immer von den zuständigen Stellen überprüft. Es wurde festgestellt, dass die Gründe für die Verkehrsunfälle im Sonnenburg-Tunnel verschieden sind. Es gilt hierbei zu unterstreichen, dass wir als Landesverwaltung, zuständig für das Straßennetz stets darum bemüht sind, die Sicherheit auf den Verkehrswegen möglichst zu garantieren.

Dies ist ein zentraler Grundsatz im Straßenbau. Dass es trotzdem zu Unfällen kommt, kann nicht immer vermieden werden und basiert leider oft auch auf Unvorsichtigkeit, überhöhter Geschwindigkeit und anderem“, zitiert Blaas aus der Antwort des zuständigen Landesrates Mussner.

Technische Überprüfung sollte angedacht werden

„Es muss dennoch eine technische Überprüfung angedacht werden, um die möglichen Faktoren, die zu erhöhten Unfallzahlen führen, ausfindig zu machen und in der Folge einzudämmen. Dieses Nadelöhr der Pustertalerstraße bedarf einiger Überlegungen aber auch alle Verkehrsteilnehmer sind zur Vor- und Rücksicht aufgerufen“, unterstreicht Walter Blaas abschließend.

stol

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