Die Landtagsabgeordnete der Alleanza Verdi e Sinistra (Bündnis der Grünen und der Linken), Lucia Coppola, hat eine Anfrage eingebracht, in der sie darauf hinweist, dass die Dokumentation zur zugesagten veterinärmedizinischen Inspektion nach den Meldungen über hygienische Probleme im Juni noch immer aussteht.<BR /><BR />Coppola greift damit erneut die Situation des Bären Bruno auf, der seit 2013 im Gehege neben dem Wallfahrtsort San Romedio lebt. In ihrer an den Präsidenten des Trentiner Landtags, Claudio Soini, gerichteten Anfrage fordert sie von der autonomen Landesregierung konkrete Überprüfungen des Wohlergehens des Tieres und volle Transparenz über die Ergebnisse.<BR /><BR /> <video-jw video-id="h6cQY9Fb"></video-jw> <BR /><BR /><BR />Bereits im Juni hatten Besucher des Wallfahrtsortes auf besorgniserregende hygienische Zustände aufmerksam gemacht. Landesrat Failoni versprach daraufhin eine detaillierte Stellungnahme der zuständigen Verwaltung sowie einen Veterinärsbesuch durch den Sanitätsbetrieb, um den Gesundheitszustand des Bären und seine Haltungsbedingungen zu überprüfen.<h3> 6 konkrete Fragen an die Landesregierung</h3>Bis heute jedoch liegt keine offizielle Mitteilung über den erfolgten Besuch vor, und auch keine Ergebnisse wurden veröffentlicht. Coppola betont, dass die Haltung einer auf europäischer Ebene geschützten Art klare Verpflichtungen im Bereich Tierschutz und Rechtskonformität mit sich bringe.<BR /><BR />Zugleich weist sie auf den Imageschaden hin, der der Provinz durch mögliche Fälle von Vernachlässigung entstehen könnte – ein Problem, das ihrer Ansicht nach nicht nur ethischer, sondern auch reputationsbezogener Natur wäre.<BR /><BR />In ihrer Anfrage stellt die Oppositionspolitikerin sechs konkrete Fragen an die Landesregierung: ob der Bericht angefordert wurde, ob die Inspektion stattgefunden hat und wann, welche Ergebnisse vorliegen, ob Auflagen erteilt wurden, ob die Dokumentation veröffentlicht werden soll – und falls nicht, aus welchen Gründen.