Der Stadtrat betont den hohen Stellenwert, den das Max seit nunmehr 30 Jahren für das gesellschaftliche Leben in Brixen hat. Die Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Betreibern war in diesen Jahren stets vertrauens- und respektvoll. <BR /><BR />Bürgermeister Andreas Jungmann und Vizebürgermeister Ferdinando Stablum unterstreichen, wie wichtig ein verantwortungsvolles Umfeld für alle Beteiligten ist. Jungmann hält fest: „Die Sicherheit – und damit auch die Sicherheit im Nachtleben – steht bei uns selbstverständlich an oberster Stelle.“<BR /><BR />Stadtrat Peter Natter hebt die Bedeutung des Clubs für die Jugend hervor: „Wir können wirklich froh sein, in Brixen eine Struktur wie den Club Max zu haben. Solche Orte sind für junge Menschen unverzichtbar: Sie brauchen Raum, um sicher zu feiern, miteinander in Kontakt zu kommen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. Genau deshalb ist es mir wichtig, dass solche Strukturen bestehen bleiben und wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie eine starke Zukunft haben.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327743_image" /></div> <BR /><BR />Die Gemeinde wird den Austausch mit den Ordnungs- und Sicherheitsbehörden, mit denen eine sehr gute Zusammenarbeit besteht, weiter intensivieren. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden und dem Betreiber Felix Taschler sollen Lösungen erarbeitet werden, die das Nachtleben noch sicherer machen und Situationen vermeiden, in denen Konflikte entstehen könnten.<BR /><BR />Darüber hinaus hat die Gemeinde bereits Gespräche mit der Landesregierung geführt, insbesondere mit Kultur- und Jugendlandesrat Philipp Achammer. Ein gemeinsames Treffen mit Verantwortlichen und Regierungsvertretern zum Thema Nachtleben und Jugendkultur wird zeitnah stattfinden. Dass dieses Treffen zustande kommt, wird ausdrücklich begrüßt – denn es zeigt, dass das Thema auf allen Ebenen ernst genommen wird.<BR /><BR />Abschließend hält Stadtrat Peter Natter fest: „Der Club Max gehört zu Brixen. Die Jugend hat meine volle Aufmerksamkeit – und sie verdient Räume, in denen sie sicher feiern und erwachsen werden kann. Deshalb haben wir uns als politische Verantwortungsträger zusammengesetzt, nach Lösungen gesucht und gehandelt. Denn Probleme werden nicht durch Schlagwörter in den sozialen Medien gelöst“. Politische Verantwortung zeige sich nicht in Posts, sondern in konkreten Lösungen. Mit dieser Aussage verweist Natter auf politische Vertreter, die die Debatte vorwiegend über soziale Medien geführt haben, anstatt das direkte Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen.<BR /><BR />Zur Erinnerung: Anfang Juni verfügte der Quästor der Polizei die 15-tägige Sperre der Disco Max – wegen wiederholter Gewaltvorfälle, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden würden. Felix Taschler, der Betreiber der Disco Max und Vorsitzender der Diskothekenfachgruppe im HGV, legte Rekurs gegen die Schließung ein, verlor ihn aber. Er und andere Diskothekenbetreiber in Südtirol möchten eine sachliche Diskussion darüber anstoßen, wie ein sicheres und gleichzeitig attraktives Nachtleben auch in Zukunft möglich bleibt und welche Voraussetzungen es dafür braucht. Die soll am Treffen mit mit der Quästur in Bozen diskutiert werden.