<b>Deutsch:</b> breite Streuung und Unterschiede zwischen Schultypen<BR />Im Fach Deutsch zeigt sich über alle Schulstufen hinweg eine deutliche Streuung der Leistungen zwischen den einzelnen Schulen. In den dritten Klassen der Grundschule schneiden Mädchen tendenziell besser ab als Jungen.<BR /><BR />In den Abschlussklassen der Oberstufe, in denen etwa zwei Drittel der Maturanten mindestens Kompetenzstufe 3 erreichen, fallen die geschlechtsspezifischen Leistungsunterschiede geringer aus. Deutliche Differenzen zeigen sich hier vielmehr zwischen einzelnen Schultypologien: Klassische Gymnasien sowie Real- und Sprachgymnasien erzielen im Schnitt deutlich höhere Ergebnisse als andere Oberstufentypen.<BR /><BR /><b>Mathematik:</b> Ergebnisse leicht über dem gesamtstaatlichen Schnitt<BR />Im Fach Mathematik liegen die Leistungen der Fünftklässler der deutschsprachigen Grundschule im Bereich des gesamtstaatlichen Mittels und haben sich gegenüber der letzten Erhebung leicht verbessert. Auffällig ist der umgekehrte Geschlechtertrend gegenüber Deutsch: Hier erzielen die Jungen tendenziell bessere Resultate.<BR /><BR />In den zweiten Klassen der Oberstufe liegen die Leistungen geringfügig, aber statistisch signifikant über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt. Besonders stark schneiden Realgymnasien und technologische Fachoberschulen ab.<h3>Herkunft und Umfeld prägen den Lernerfolg</h3>Über alle Fachbereiche hinweg bestätigt sich der Einfluss der sprachlichen Biografie: Kinder und Jugendliche aus deutschsprachigen Familien erzielen im Durchschnitt höhere Ergebnisse. Auch der sozioökonomische Hintergrund spielt eine Rolle. Lernende aus weniger begünstigten Familien bleiben im Schnitt hinter jenen aus sozial besser gestellten Haushalten zurück.