Ruhe zu bewahren ist in solchen Situationen alles andere als einfach. Panik in Menschenmengen führt aber oft zu Gedränge und Fallen. Ruhe bewahren bedeutet aber nicht Gleichmütigkeit. „In den sozialen Medien kursieren einige Videos zur Tragödie in Crans-Montana, die Menschen zeigen, die filmen und weiter tanzen“, berichtet der Oberbrandinspektor von der Berufsfeuerwehr Bozen, Florian Schroffenegger. <h3> Was man auf keinen Fall tun sollte</h3>Dabei können Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Brennt es, sollte man sich deshalb über den kürzesten Weg ins Freie begeben. Ausgewiesene Fluchtwege und Notausgänge sollten genutzt werden. Besonders gefährlich ist Brandrauch. „Wenn möglich, sollte man gebückt oder auf den Knien gehen, weil die Sicht und die Atemluft besser sind“, erklärt der Experte. Freilich bestehe das Risiko, überrannt zu werden. Ratsam sei es auch, sich ein Tuch vor Mund und Nase zu halten, um die Aufnahme von Rauchgasen zu verringern. <BR /><BR />„Auf keinen Fall sollte man versuchen, persönliche Gegenstände wie Handy oder Geldtasche zu retten. Man muss sich selbst in Sicherheit bringen“, so Schroffenegger.