Drei Tote und zwei Schwerverletzte ist die Bilanz einer Schießerei im Mailänder Justizpalastvon 9. April (STOL hat berichtet). Von Sicherheitslücken ging die Rede. Auch in Bozen wollen immer wieder Menschen Waffen mit ins Gericht nehmen. Sie schaffen es angeblich nicht über die Türschwelle: Jeder wird genau kontrolliert. 2014 wurden den Besuchern etwa 1392 Messer abgenommen. Montagnachmittag fand im Herzogspalast, unter dem Vorsitz von Präfektin Elisabetta Margiacchi, eine Sitzung zur Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen am Landesgericht Bozen statt.Sicherheitslage in Bozen ist gutAm Treffen haben der Generalstaatsanwalt am Oberlandesgericht Trient, der Präsident des Landesgerichts Bozen, der Leitende Staatsanwalt und die Spitzenvertreter der Sicherheitskräfte teilgenommen.Nach ausführlicher Prüfung des von den anwesenden hohen Richtern geschilderten Sicherheitskonzepts, "kann insgesamt von einem positiven Ergebnis gesprochen werden", hieß es.Dennoch soll der Bürgermeister von Bozen in die Gespräche miteinbezogen werden, wie die Sicherheit in den Gerichten verbessert werden könne, angesichts der wichtigen Rolle, die der Gesetzgeber den Gemeinden, im Rahmen der Sicherheit an Gerichten, beimisst.stol/ker