Freitag, 31. Juli 2020

Wieder tödlicher Bergunfall: Mann in Sarntaler Alpen 150 Meter abgestürzt

Am frühen Freitagnachmittag hat sich in den Sarntaler Alpen ein tödlicher Bergunfall ereignet.

Im Einsatz stand auch der Notarzthubschrauber Pelikan 2 (Symbolbild).
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Im Einsatz stand auch der Notarzthubschrauber Pelikan 2 (Symbolbild). - Foto: © Tomas Kika
Gemeinsam mit mehreren Kollegen war der 49-jährige Markus Pfitscher aus Partschins von der Jakobsspitze in den Sarntaler Alpen in Richtung Flaggerscharte unterwegs, als er gegen 13.20 Uhr aus nicht bekannten Gründen etwa 150 Meter im steilen Gelände abstürzte.

Umgehend alarmierten die Begleiter den Dienst für Notfall- und Rettungsmedizin, welcher die Bergrettung sowie den Notarzthubschrauber Pelikan 2 an den Unfallort entsandte. Jedoch vergeblich: Der 49-Jährige hatte sich infolge des Aufpralls derart massive Gesichts- und Kopfverletzungen zugezogen, dass der Notarzt nur mehr seinen Tod feststellen konnte.

Der Leichnam wurde mit der Seilwinde geborgen und zu Tal geflogen.

Ebenfalls im Einsatz stand die Notfallseelsorge, die Carabinieri von Sarnthein haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Trauer um den gebürtigen Passeirer ist groß. Er hinterlässt seine Frau sowie 3 Kinder.

Schon am Donnerstag hat sich in den Südtiroler Bergen ein tödlicher Unfall ereignet: Auf dem schmalen Weg zum Einstieg des Klettersteigs auf die Rotwandspitze hatte der 78-jährige P. Norbert Stigler, Pfarrer in Sulz im Wienerwald, Gleichgewicht verloren und war rund 70 Meter eine steile Rinne hinab gestürzt. Auch er konnte nur noch tot geborgen werden.

stol

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