Samstag, 21. Dezember 2019

Wieder Überschwemmungen in Norditalien

Der Nordwesten Italiens ist am Samstag erneut von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden.

In Ligurien gilt derzeit Alarmstufe „rot“.
In Ligurien gilt derzeit Alarmstufe „rot“. - Foto: © ANSA / LUCA ZENNARO

In Ligurien machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäfte wurden überschwemmt. Vor allem die Stadt Sanremo war betroffen. Bis zu 7 Meter hohe Wellen wurden unweit der Grenzstadt Ventimiglia gemeldet, wie die Region Ligurien mitteilte.

Erste Evakuierungen

Südwinde wehten bei einer Geschwindigkeit von über 120 Stundenkilometer, berichteten italienische Medien. Regionalpräsident Giovanni Toti appellierte an die Bürger, möglichst nicht aus dem Haus zu gehen. Im Raum von Imperia mussten einige Familien wegen Erdrutschgefahr ihre Wohnungen verlassen.

Für ganz Ligurien galt am Samstag die höchste Alarmstufe Rot. Die Feuerwehr meldete in der Region Dutzende Einsätze wegen stecken gebliebener Autos, Erdrutschen, Wasserschäden und umstürzender Bäume. Es gab keine Verletzten. Die Region Ligurien wird immer wieder von heftigen Unwettern heimgesucht.

Schlechtwetterfront zieht Richtung Süden

Heftige Niederschläge wurden auch in Friaul-Julisch Venetien und in der Lombardei gemeldet. Die Schlechtwetterfront zog am Samstag in Richtung Süden. Überschwemmungen und heftige Winde machten Samstag früh auch der Hauptstadt Rom zu schaffen. In der süditalienischen Region Kampanien wurden heftige Niederschläge gemeldet. Die Schlechtwetterfront wird laut Meteorologen bis Montag anhalten.

apa

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