Wie die Polizei am Donnerstag bei einer Pressekonferenz berichtete, handelten die Täter mit Cannabis. Neben mehr als 90 Kilogramm des Rauschmittels wurden Waffen, u.a. eine Pumpgun und eine Skorpion-Maschinenpistole, sichergestellt.Acht Verdächtige wurden ausgeforscht, fünf davon in U-Haft genommen. Ermittlungen fanden in Zusammenarbeit mit Europol auch im Ausland – konkret in Spanien und Frankreich – statt, Festnahmen erfolgten vorerst aber entgegen ersten Berichten nur in Wien.Die Polizei war schon einmal erfolgreich gegen die Gruppierung vorgegangen und hatte den mutmaßlichen „Österreich-Geschäftsführer“ festgenommen, wie die Behörde im November 2013 informiert hatte. Danach hat sich die Bande aber neu organisiert.Nun klickten für den zweiten „Österreich-Geschäftsführer“ sowie für vier Sub-Dealer, alles österreichische Staatsbürger, die Handschellen. Unter den Verdächtigen ist eine pflegebedürftige und bettlägerige Frau, die die Drogen in Wien-Währing vom Bett aus verkauft haben soll. Mit dem Gewinn finanzierte sie ihre Pflege, hieß es.Die Drogen wurden aus Marokko über Spanien und die Niederlande nach Österreich gebracht. Bezüglich der Routen sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.apa