Die Tat ereignete sich am Sonntagabend in Oberwiesen. Ein Bewohner des Hauses, der sich im Erdgeschoss aufhielt, soll Geräusche aus dem ersten Stock gehört haben und hielt Nachschau. <h3> Einbrecher sucht nach Sprung vom Balkon das Weite</h3>Als er die Tür eines Zimmers im Obergeschoss öffnete, stieß er auf einen Einbrecher. Der Unbekannte, der eine Stirnlampe trug, soll das Zimmer durchwühlt haben. Als er entdeckt wurde, flüchtete er: Er soll vom Balkon im ersten Stock gesprungen sein und dann das Weite gesucht haben. <h3> Schmuck erbeutet</h3>Obwohl die Carabinieri die Fahndung aufnahmen, konnte der Einbrecher unerkannt entkommen. Er soll 2 Schmuckstücke erbeutet haben. Die Carabinieri ermitteln, unter anderem werden die Überwachungskameras in der Umgebung ausgewertet.<h3> Versuchter Einbruch in einer Wiesner Pension</h3>Am Montag wurde, ebenfalls in Wiesen, ein Einbruchsversuch gemeldet: Offenbar hatte jemand versucht, ein Fenster einer Pension aufzubrechen. <h3> Carabinieri verstärken Kontrollen</h3>Um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, haben die Carabinieri ihre Kontrollen im Wipptal intensiviert. Sie rufen dazu auf, sofort die Notrufnummer 112 zu wählen, falls man einen Einbruch entdeckt oder falls man einen Einbrecher im Haus vermutet. <h3> Nähe zur Autobahn hilft Einbrechern bei der Flucht</h3>Besondere Vorsicht ist laut den Carabinieri in Sterzing, Gossensaß, Wiesen und Freienfeld geboten. 2023 haben sich die Wohnungseinbrüche vor allem auf diese Ortschaften konzentriert.„Sie sind von der Brennerautobahn und gleichzeitig von der SS12 leicht zugänglich. Diebe haben also die Möglichkeit, schnell die Flucht zu ergreifen“. <BR /><BR />Die Täter kommen laut den Behörden meist von außerhalb der Provinz: „Oft erreichen sie unsere Gegend mit einem Sportwagen, brechen in kurzer Zeit in 2 oder 3 Wohnungen ein und verschwinden dann schnell wieder über die Autobahn“, sagt der Kommandant der Carabinieri-Station Sterzing, Hauptmann Francesco Lorenzi. <h3> Nachbarschaftshilfe ist gefragt</h3>Die Carabinieri betonen, dass bei der Vorbeugung von Einbrüchen die Nachbarschaftshilfe eine wichtige Rolle spielt: Man sollte nicht nur das eigene Haus, sondern auch die Umgebung im Auge behalten und bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Notrufnummer 112 wählen. <BR /><BR />Wer verdächtige Personen bemerkt, die Wohngegenden auskundschaften, sollte versuchen, sich Personenbeschreibungen und Autokennzeichen einzuprägen. <h3> Wie man sich vor Einbrüchen schützen kann</h3>Einen wirksamen Schutz bieten Alarmanlagen, die mit den Notrufnummern verbunden sein sollten, ebenso Sicherheitstüren und Sicherheitsschlösser sowie Überwachungskameras. <BR /><BR />Bei fast allen Einbrüchen im Vorjahr haben die Täter Erdgeschosswohnungen aufgebrochen: Gitter an den Fenstern oder einbruchsichere Fenster sorgen hier für Schutz. <BR /><BR />Weitere Regeln: keine Fotos aus dem Urlaub online stellen, Schlüsselanhänger nicht mit Namens- oder Adressschildern versehen und Schlüssel nicht an leicht zu erratenden Orten verstecken.