Sonntag, 18. September 2016

Wiesn 2016: Polizei muss mehrfach eingreifen

Die Wiesn war noch keinen Tag alt, da musste die Polizei bereits zum erstem Mal zu einem größeren Einsatz ausrücken. Hinter den Bierzelten galt es, eine Vergewaltigung zu verhindern. Außerdem wurden kurz nach der Eröffnung des Oktoberfestes mehrere Taschendiebe festgenommen.

Wenn die Menschen auf der Wiesn feiern, ist auch die Wiesnpolizei nicht weit. Kurz nach der Eröffnung des Volksfestes musste sie heuer bereits mehrfach eingreifen.
Wenn die Menschen auf der Wiesn feiern, ist auch die Wiesnpolizei nicht weit. Kurz nach der Eröffnung des Volksfestes musste sie heuer bereits mehrfach eingreifen. - Foto: © APA/DPA

Nur wenige Stunden nach dem Start des Volksfestes am Samstag versuchte ein 32-Jähriger hinter den Bierzelten auf einer Wiese eine schon stark betrunkene Frau zu küssen und zu vergewaltigen. Die 21-Jährige sei aufgrund ihrer Alkoholisierung offensichtlich nicht in der Lage gewesen, die Situation zu begreifen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der Mann wurde festgenommen.

Später am Abend legten Taschendiebfahnder aus Zürich und Frankfurt am Main gemeinsam 2 Taschendieben das Handwerk. Die besonders geschulten Beamten hatten die beiden Männer beobachtet, wie sie „auf sehr professionelle Weise“ die Geldbörse aus der Hosentasche einer 21 Jahre alten brasilianischen Touristin entwendeten.

Die Polizei vermutet, dass die beiden russischen Staatsangehörigen extra zum Oktoberfest angereist waren. Das Volksfest lockt nämlich regelmäßig nicht nur friedliche Besucher, sondern auch Langfinger aus aller Welt an.

Auch Falschgeld wurde sichergestellt, mehrere Geldsünder wurden festgenommen.

Die Bundespolizei stellte unter anderem am Hauptbahnhof bei mehreren Fahrgästen Maßkrüge sicher. Käuflich erworbene Krüge sind als Souvenir gekennzeichnet – andere werden den Besuchern abgenommen. Je nach Umständen droht eine Anzeige wegen Diebstahls.

dpa

stol