Mittwoch, 15. März 2017

Wiesn-Chef will Bierpreis jahrelang deckeln – Massiver Protest

Der Chef des Münchner Oktoberfests Josef Schmid will den bisher jährlich steigenden Preis für die Maß auf dem Oktoberfest drei Jahre lang bei 10,70 Euro deckeln – dem Höchstpreis 2016. Die Wirte protestieren gegen das Vorhaben massiv.

Bier her! Wiesn-Chef Schmid will den Preis für das kühle Blonde jahrelang deckeln.
Bier her! Wiesn-Chef Schmid will den Preis für das kühle Blonde jahrelang deckeln. - Foto: © shutterstock

Sie werfen Schmid Populismus vor. Wirtesprecher Toni Roiderer warnte vor einem „Machtdiktat“. Die Gefahr bestehe, dass womöglich Familien noch tiefer in die Tasche greifen müssten, weil die Wirte ihre Preise für Hendl, Würste und Brezen erhöhen müssten, um kostendeckend wirtschaften zu können.

In den Streit um den Wiesn-Bierpreis griff jetzt auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ein. Er verdonnerte seinen Stellvertreter, Wiesn-Chef Schmid (CSU), am Mittwoch dazu, den Konflikt mit den Wiesn-Wirten möglichst schnell zu lösen. Die über die Medien geführte Auseinandersetzung sei unwürdig und schade dem Ansehen der Stadt.

dpa

stol