Samstag, 19. September 2015

Wiesnwirte ziehen ein - Staus durch Grenzkontrollen

Kurz vor dem offiziellen Beginn des Münchner Oktoberfests haben Wiesnwirte und Brauereien ihren Zug zur Festwiese begonnen.

Vor dem offiziellen Auftakt des größten Volksfestes der Welt, sind die Wiesnwirte zur Theresienwiese gezogen.
Vor dem offiziellen Auftakt des größten Volksfestes der Welt, sind die Wiesnwirte zur Theresienwiese gezogen. - Foto: © APA/AP

Blumengeschmückte Kutschen der Wirte, Festwagen mit Maßkrug schwenkenden Kellnerinnen, Musikkapellen und die prunkvollen Brauerei-Gespanne mit girlandengeschmückten Bierfässern zogen am Samstag von der Innenstadt hinaus zur Theresienwiese.

Um 12.00 Uhr zapft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Fass Bier an und eröffnet damit das größte Volksfest der Welt. Bis zum 4. Oktober werden gut sechs Millionen Besucher erwartet.

Erste Bierzelte bereits überfüllt

Schon vor dem offiziellen Start des Münchner Oktoberfests haben die Wirte die ersten Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen.

Lange vor der Eröffnung bildeten sich Schlangen an den Eingängen der Festzelte. Erste Wiesn-Fans waren noch im Dunkeln zum Festgelände gezogen.

Rückstaus wegen Grenzkontrollen

Die Grenzkontrollen und die Eröffnung des Oktoberfests in München haben am Samstag an den bayerisch-österreichischen Grenzen zu Verzögerungen geführt. „An den Grenzübergängen bei Salzburg musste man auf der Westautobahn (A1) bei Walserberg mit einer Stunde, auf der Münchener Straße bei Freilassing mit einer Viertelstunde Wartezeit rechnen“, so Romana Schuster von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen.

Auf der Inntalautobahn (A12) stockte der Verkehr vor dem Grenzübergang Kiefersfelden etwa fünf Kilometer zurück. Im Burgenland wurde bei Nickelsdorf der Grenzübergang auf der Budapester Straße (B10) wieder gesperrt. Ausweichen kann man über die Ost Autobahn (A4).

Der ÖAMTC rät Autofahrern, sich vor Antritt der Fahrt Richtung Deutschland oder Ungarn über die aktuelle Situation zu informieren. Außerdem erinnert der Club, dass auch für Fahrten nach Deutschland ein Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) mitgeführt werden muss. Der Führerschein gilt nicht als Reisedokument.

dpa/apa

stol