Mittwoch, 12. Dezember 2018

Wild vom Wind verwirrt

Der verheerende Sturm „Vaia“ hat Ende Oktober in Südtirol ganze Wälder verwüstet – und damit auch die Heimat vieler Wildtiere. Viele sind orientierungslos, weil vertraute Wege nicht mehr begehbar sind, schreibt das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner Mittwochausgabe.

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Foto: © APA/DPA

1,5 Millionen Festmeter Holz hatte der Sturm in Südtirols Wäldern umgerissen – und damit vielen Wildtieren  ihre regelmäßigen Wege, die „Wechsel“, genommen. Viele  Wege sind nicht mehr begehbar. 

Der Sturm hat so auch zu einer „Umverteilung“ des  Wildes in Südtirol geführt, sagt der Jagdaufseher von Deutschnofen, Herbert Gurndin. 

Mancherorts, wo man vorher 10 bis 20 Stück Rotwild beobachten konnte, sieht man jetzt keines mehr, als ob es vom Erdboden verschluckt worden wäre, berichtet Landesjägermeister Berthold Marx. Fix ist nun auch: Die Abschusspläne können nicht erfüllt werden.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol