<h3> Wildbachverbauung im Hintermartelltal im Einsatz</h3>Am Samstagabend sind im Martelltal mehrere kleinere Muren abgegangen, auch auf die Landesstraße, die deshalb über Nacht gesperrt werden musste. Der Landesstraßendienst war am Sonntag mit den Aufräumarbeiten befasst und konnte die Straße ins hintere Martelltal am Sonntagnachmittag wieder für den Verkehr frei geben. <BR /><BR />Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West war mit Vorarbeiter Hansjörg Stricker und seinem Stellvertreter Christian Rechenmacher im Einsatz, um die Situation in den Wildbächen zu kontrollieren. Amtsdirektor Peter Egger hat diese Einsätze koordiniert.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75299642_gallery" /><BR /><BR />Der Hölderlebach, der Schiangraben und der Stachelgraben hatten nach Starkregen ausnehmend viel Murmaterial mitgeführt und waren deshalb ausgeufert. Rückhaltebecken haben sich mit Geschiebematerial angefüllt und werden nun von der Wildbachverbauung geleert.<h3> Einsätze der Wildbachverbauung auch im Osten</h3>In Antholz und im Silvestertal oberhalb von Toblach waren zwei Arbeiter und deren Vorarbeiter Edmund Messner im Einsatz. Im Steinzgerbach in Antholz-Obertal wurden am Freitagabend, 19. Juni, etwa 20.000 Kubikmeter Material mobilisiert und verlegten bei der Mündung den Antholzerbach. <BR /><BR />Dadurch entstanden Schäden an landwirtschaftlichen Grundstücken und Materialablagerungen im Antholzerbach, die geräumt sowie Ufererosionen, die saniert werden müssen. Ein Absetzbecken in Antholz-Niedertal muss ebenfalls geräumt werden, berichtet Martin Moser vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost.<BR /><BR />Im Silvestertal im Bereich Steinbergalm kam es zu Erosionen entlang des Talbachs, die zum Teil bereits am Samstag saniert wurden und weiter saniert werden.<BR /><BR />Auch der Plankensteinbach nahe der Silvesteralm war über die Ufer getreten und unterspülte einen Forstweg. <BR /><BR />„In diesen Tagen werden wir die Bachläufe genauer anschauen und dann die notwendigen Maßnahmen treffen“, erklärt Amtsdirektor Peter Egger, der auch stellvertretender Direktor des Funktionsbereichs Wildbachverbauung in der Agentur für Bevölkerungsschutz ist.<h3> Sofortmaßnahme im Sarntal</h3>Nach dem Unwetter im Sarntal vom 10. Juni führt das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord mehrere Arbeiten durch, berichtet Amtsdirektor Philipp Walder: Im Hütterbach räumen Arbeiter mit Vorarbeiter Manuel Unterkalmsteiner mit Unterstützung eines Baggers die mit Geschiebematerial vollgefüllte Rückhaltesperre sowie das Bachbett, außerdem muss eine Instandhaltung der Uferschutzmauer aus Zyklopen am Hütterbach durchgeführt werden. <BR /><BR />Auch im Röthenbach sind die Wildbacharbeiter dabei, das Bachbett zu räumen, fasst Bauleiter Johannes Holzner zusammen. In diese Sofortmaßnahme im Sarntal werden 150.000 Euro investiert.