Zum zweiten Mal nach der südtirolweiten Kontrollaktion am 31. Juli hat das Landesforstkorps in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Gemeindenverband ein weiteres klares Zeichen gegen das zunehmende Wildcamping in Südtirol gesetzt: Bei der landesweit abgestimmten Aktion kontrollierten Mitarbeiter der Forstinspektorate und der Gemeindepolizei am Freitag, 11. September, zahlreiche Camper. Dabei wurden 15 Übertretungen festgestellt – 6 weniger als bei der ersten landesweiten Kontrollaktion. Dies deutet darauf hin, dass die verstärkten Kontrollen und die begleitende Bewusstseinsbildung Wirkung zeigen.<BR /><BR />„Die rückläufige Zahl der Übertretungen ist ein positives Signal: Unsere Kontrollen zeigen Wirkung und stärken das Bewusstsein dafür, dass Wildcamping kein Kavaliersdelikt ist“, betont Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher, der auch für den Bereich Tourismus zuständig ist: „Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Entscheidend bleibt das enge Zusammenspiel von Landesforstkorps und Gemeinden, damit Natur und Landschaft geschützt und die geltenden Regeln eingehalten werden.“<BR /><BR />„Die Gemeinden werden die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten“, unterstreicht Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller: „Wildcamping belastet Natur, Infrastruktur und Bevölkerung. Umso erfreulicher ist es, dass die landesweiten Kontrollen Wirkung zeigen. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.“