„Die Situation eskaliert“, sagt Stadtrat Christoph Mitterhofer. Nun will man die Daumenschrauben anziehen. Indessen wurde eine Online-Petition gestartet, die freien Zugang zur Passer zum Ziel hat. „Den will niemand verwehren“, so Bürgermeisterin Katharina Zeller.<BR /><BR />Indessen wurde unter dem Titel „Hände weg von der Lazag! Freier Zugang und keine Strafen für Einheimische an der Passer in Meran“ eine Online-Petition gestartet, die sich für einen „freien Zugang zum Lazag-Bachgelände für die einheimische Bevölkerung sowie den Verzicht auf jegliche Verkehrs/Strafen oder Überregulierungen für die Naherholung an der Passer“, ausspricht. Gerichtet ist sie an Bürgermeisterin Zeller und den Gemeinderat.<BR /><BR />„Wir haben extreme Probleme mit der Vermüllung. Darum ist angedacht, die Zufahrt mit dem Auto zur Passer bzw. zur Lazag zu beschränken“, sagte gestern Bürgermeisterin Katharina Zeller auf Nachfrage.<BR /><BR />„Wir beobachten, dass die Leute in den Autos viele Lebensmittel und anderes mehr mitbringen und dann dazu tendieren, den Müll nicht wieder mitzunehmen. Deswegen möchten wir mit der Gemeinde Schenna versuchen, dieses wilde Parken auch in den Obstwiesen zu unterbinden. Die Lazag soll eine Naherholungszone für alle sein. Wir wollen sie erhalten – ohne dass sie voller Autos und voller Müll ist“, so Zeller.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1316625_image" /></div> <BR /><BR />„Diese kleine Straße fällt in die Zuständigkeit der Wildbachverbauung des Landes“, stellt Stadtrat <b>Christoph Mitterhofer</b> (Bild) klar. Dort drinnen „eskaliert die Situation. Teilweise kommen die Schenner nicht mehr zu ihrem Fußballplatz, weil alles zugeparkt ist. Wir werden uns mit der Sondereinheit Mobilität zusammensetzen, um den Autoverkehr zur Passer zu reduzieren“, so Mitterhofer. Erst jüngst sei ein Rettungsfahrzeug, das zum Fußballplatz wollte, blockiert gewesen von den vielen parkenden Autos.<BR /><BR />Indessen wurde unter dem Titel „Hände weg von der Lazag! Freier Zugang und keine Strafen für Einheimische an der Passer in Meran“ eine Online-Petition gestartet, die sich für einen „freien Zugang zum Lazag-Bachgelände für die einheimische Bevölkerung sowie den Verzicht auf jegliche Verkehrs/Strafen oder Überregulierungen für die Naherholung an der Passer“, ausspricht. Gerichtet ist sie an Bürgermeisterin Zeller und den Gemeinderat.<BR /><BR />„Keine Ahnung, wie es zu dieser Petition kommt. Zumal der freie Zugang zum Bachgelände nie in Frage gestellt worden ist. Und von wegen Strafen: Es gibt keinen gesetzesfreien Raum“, betont Zeller. „Es ist schon paradox. Einerseits beschweren sich die Leute über das wilde Parken und den Müll und andererseits starten sie eine Petition gegen Verkehrsstrafen. Dort unten herrscht ein Parkverbot. Mit dem Rad ist man von der Stadt in zehn Minuten in der Lazag oder wieso geht man nicht zu Fuß dorthin“, so Mitterhofer.