Samstag, 10. Januar 2015

Wind macht Skitouren gefährlich

Windböhen von bis zu 150 Stundenkilometern machen die Situation in Südtirols Bergen nicht ungefährlich - vor allem im Ortler- und Cevedalegebiet, sowie am Alpenhauptkamm. Aufgrund der Orkanböhen kann es sein, dass ein Einsatz des Rettungshubschraubers unterbunden wird. Daher mahnen die Experten zur Vorsicht bzw. raten von Skitouren ab.

Vor allem der Wind führt zu einer heiklen Situation in den Bergen. Foto: shutterstock
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Vor allem der Wind führt zu einer heiklen Situation in den Bergen. Foto: shutterstock

Ein Sturmtief namens Felix zieht über Europa, wirft Bäume um, legt Zugverbindungen lahm, deckt Dächer ab und fegt Autos von der Straße. „Besonders betroffen sind die Länder nördlich von uns. Wir sind durch die Alpen geschützt“, sagt Meteorologe Dieter Peterlin gegenüber den Dolomiten von Samstag.

Mit Sturm ist auch für Sonntag noch zu rechnen.

In Südtirol herrscht entlang des Alpenhauptkammes erhebliche Lawinengefahr der Stufe drei. Vor allem der Wind hat zu dieser heiklen Situation geführt, so Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst des Landes. Bei starkem Wind sind auch Rettungseinsätze mit dem Hubschrauber kaum möglich, gibt Rastner zu bedenken. 

In Nordtirol sollte an diesem Wochenende keine Skitouren unternommen werden. Denn es herrscht große Lawinengefahr und der Tiroler Sicherheitsdienst hat dazu aufgerufen, auf Skitouren und Schneeschuhwanderungen zu verzichten. 

Wer mit dem Auto unterwegs ist:

Aufgrund einer starken Windströmung muss man auf höheren Passstraßen auf Schneeverwehungen achten.

stol/ih/ker

stol