„Wenn wir künftig verstärkt auf alternative Energien setzen wollen, können wir uns der Windkraft nicht total entziehen”, betonte Landeshauptmann Luis Durnwalder im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.Nachdem Windräder in der Ebene, in Bannzonen, Naturparks und bewohnten Gebieten, über 2500 Meter sowie in Zonen ohne geeignete Zufahrt und ohne eine ausreichende Anzahl von Stromabnehmern verboten sind, bleiben nur mehr wenige potentielle Standorte - u.a. Brenner, in Vals, St. Vigil, Sarntal, Ritten und Villanders.Dort gibt es laut Landesregierung Standorte, wo der Wind eine minimale Windstärke von fünf Metern pro Sekunde (gemessen in 30 Metern Höhe) hat.Land will weitere Standorte prüfen Um zu klären, ob man strukturschwache Gemeinden mit Windparks unterstützen könnte, will das Land prüfen, ob neben den genannten Zonen weitere Standorte möglich sind, wenn das Limit für Windparks auf 2700 Meter angehoben würde. Bei einer Anhebung kämen laut Durnwalder Windparks auch in Langtaufers, in Mühlwald oder Pflersch in Frage."Wir wollen die Entwicklung strukturschwacher Dörfer auch durch die Errichtung von Windparks fördern, müssen zuerst aber das Regelwerk analysieren", so Landeshauptmann Luis Durnwalder.Entscheidung hat die Landesregierung deshalb noch keine getroffen. Sie will von Landesrat Laimer unterschiedliche Modelle ausarbeiten lassen, um dann endgültig über die Windpark-Kriterien zu entscheiden .stol