Mittwoch, 24. April 2019

Windwurfzonen: Rotwild stellt Problem dar

Das Rotwild stellt in den vom Sturm Vaia vernichteten Wäldern ein großes Problem für die Wiederaufforstung dar, denn diese Tiere ernähren sich hauptsächlich von jungen Pflanzen und Bäumen. Luigi Spagnolli, Direktor des Landesamtes für Jagd und Fischerei, nimmt dazu im Interview Stellung.

Die gestiegene Hirschpopulation bereite dieses Jahr Sorgen.
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Die gestiegene Hirschpopulation bereite dieses Jahr Sorgen. - Foto: © shutterstock

Dieses Jahr sollen in Südtirol 12.000 Huftiere zum Abschuss freigegeben werden, berichtet Spagnolli. Die gestiegene Hirschpopulation bereite dieses Jahr Sorgen. Da sich diese Tiere hauptsächlich von jungen Pflanzen und Bäumen ernähren, stellen sie gerade in den vom Sturm Vaia vernichteten Wäldern ein Problem in Hinblick auf die Wiederaufforstung dar.

„Die Windwurfzonen müssen jetzt möglichst rasch wieder aufgeforstet werden“, so der Direktor des Landesamtes für Jagd und Fischerei, Luigi Spagnolli. Die hohen Abschusspläne würden belegen, dass es zuviel Rotwild in Südtirols Wäldern gebe. Gerade den Windwurfzonen müsse man deshalb eine hohe Aufmerksamkeit schenken, so Spagnolli. 

ansa/stol

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