Montag, 06. Mai 2019

Wintereinbruch im Mai: Bis zu 70 Zentimeter Schnee

Wer sich am Montag die Sonne auf das Gesicht scheinen lässt, kann kaum glauben, dass es noch 24 Stunden zuvor mancherorts winterlich geschneit und gestürmt hat. Die Schneefallgrenze sank am Wochenende auf bis zu 500 Meter.

Foto: Facebook/Halbweghütte
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Foto: Facebook/Halbweghütte

Mit Abstand am meisten hat es an diesem Wintereinbruch im Mai in den Dolomiten geschneit, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin:

„Von Obereggen über die Seiser Alm bis hin zu den Rotwandwiesen in Sexten ist über ein halber Meter Schnee gefallen (50-70 Zentimeter). Selbst in den Tälern (Gröden, Gadertal, Deutschnofen) waren es rund 30 Zentimeter. Im Hochpustertal will der Winter heuer gar nicht mehr enden: Das erste Mal hat es hier bereits am 26. August 2018 geschneit, 9 Monate später schneit es immer noch, bisher jeden Monat.“

Eigentlich sei so ein Kälteeinbruch im Mai nichts Besonderes, nicht umsonst gebe es auch noch die Eisheiligen in der Mitte des Monats. „Fast jedes Jahr schneit es im Mai auch mal bis auf 1500 Meter. Einen so heftigen Kälteeinbruch wie am Sonntag gibt es dann aber doch nur sehr selten“, schließt der Wetterexperte.

Neben Schnee brachte das Wochenende auch starke Windböen mit Spitzen bis zu 85 Stundenkilometern in Salurn (STOL hat berichtet). 

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stol

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