In Nordtirol sorgte der erste Wintereinbruch auf der Brennerautobahn für erhebliche Probleme (STOL hat berichtet) und auch in Südtirol hat die Kaltfront „Husch“ zugeschlagen: Die Schneefallgrenze lag am Sonntag auf rund 1000 Metern. Verschneite Landschaft: Am Wochenende hat der Winter in Südtirol vorbeigeschaut. - Foto: STOL „Auf den Bergen sind insgesamt zwischen 20 bis 50 Zentimeter Schnee gefallen, die 50 Zentimeter stellenweise im Hochgebirge. Zudem gab es ein für die Jahreszeit eher seltenes Gewitter – mit knapp 20 Blitzen im Sarntal“, sagte Dieter Peterlin, Meteorologe beim Landeswetterdienst, dem Tagblatt „Dolomiten“ (Montag-Ausgabe). Die Niederschlagsbilanz des Wochenendes: Am meisten ist im Pustertal sowie im Rosengarten-Latemar Gebiet gefallen mit 50-60 l/m². pic.twitter.com/Qv86o0fxwr&mdash Dieter Peterlin (@DieterPeterlin) 6. November 2016 Es war der erste größere Schneefall in diesem Herbst/Winter. „In höheren Lagen hat es schon am 9. und 10. Oktober – zum Beispiel in Ulten – geschneit. Am 19. und 20. Oktober wurde es in Sexten schon einmal weiß“, erklärte Meteorologe Günther Geier im STOL-Interview vergangene Woche. Doch der Schneefall am Wochenende betraf nun das gesamte Landesgebiet und war somit „der erste nennenswerte Schneefall in diesen Lagen“.Es bleibt überaus kühlDer Blick auf diese Woche verspricht, dass der Schnee noch etwas liegen bleibt. Mit Montag soll das Wetter zwar etwas besser – sprich: sonniger – werden, doch die Temperaturen bleiben kühl. Minusgrade sind dieser Tage keine Seltenheit.stol