Weitere 175 Soldaten wurden im Raum von Treviso zur Absicherung der Flussdämme sowie bei der Räumung von Geröll eingesetzt, das nach den Unwettern auf die Straßen gestürzt ist. In den Dolomiten bleibt die Lawinengefahr hoch, warnten Meteorologen.Mehrere Flüsse, darunter Etsch und Brenta, standen weiterhin unter Beobachtung. Die Pegel des Garda- und des Comer Sees sowie des Lago Maggiore erreichten ein Rekordhoch für diese Jahreszeit. Noch eine weitere Woche muss Italien mit starken Niederschlägen rechnen.Der Präsident der Region Veneto, Luca Zaia, klagte über Schäden in Millionenhöhe. Vor allem die Landwirtschaft sei schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. In mehreren Gemeinden bestehe weiterhin akute Erdrutschgefahr. „Wir haben einen Sonderplan zur Vorbeugung von Unwetterkatastrophen entwickelt, doch unsere Ressourcen reichen nciht aus. Wir warten von Rom auf Finanzierungen in Höhe von zwei Milliarden Euro“, erklärte Zaia.Auch der Süden wurde von Unwettern heimgesucht. Wegen heftiger Niederschläge kam es zu einem Erdrutsch auf der Insel Capri vor Neapel. Das Geröll landete auf einer Straße und sorgte für Panik unter Autofahrern, allerdings gab es keine Verletzten.Der Papst bat bei der Generalaudienz am Mittwoch um Hilfe für die Flutopfer in Italien. Vor allem die Toskana und die Region um Rom waren in den vergangenen Tagen von starken Regenfällen betroffen.apa