Eine der Herausforderungen, die es auch im Vinschgau gebe, sei der demografische Wandel in der Gesellschaft, was bedeute, dass es weniger junge und mehr ältere Menschen geben werde, die statistisch auch mehr chronische Krankheiten haben werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1154547_image" /></div> <BR />Daher sei es laut Messner zum einen wichtig gesund alt zu werden, zum anderen „brauchen wir die jungen Leute.“ Es gelte junge Fachkräfte im Land zu halten, Rahmenbedingungen für die weiblichen Fachkräfte, die einen guten Teil ausmachen, anzupassen und eine hohe Attraktivität von Arbeitsstellen wie im Schlanderser Krankenhaus zu schaffen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1154550_image" /></div> <BR /><BR />Dass das Schlanderser Spital eine wichtige Einrichtung für Vinschgau sei, daran zweifle niemand. Daher seien 21 Millionen Euro an Investitionen für das Krankenhaus Schlanders laut Messner vorgesehen. Wie der Landesrat betonte, seien die sieben Krankenhäuser in Südtirol wie ein Krankenhaus zu betrachten, in dem sich gegenseitig geholfen werde.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1154553_image" /></div> <BR /><BR />Ja, es gab Schwierigkeiten im Krankenhaus Schlanders, da die Verlängerung der Verträge mit externen Ärztefirmen mit einem Gesetzesdekret Ende 2024 untersagt worden waren, Ärztinnen und Ärzte konnten aber mit neuen Werkverträgen angestellt werden. <BR /><BR />Es sei nun wichtig, die Fachkräfte zu halten bzw. dazu zu bewegen aus dem Ausland zurückzukommen und wertzuschätzen, indem für Ärzte und Krankenpfleger attraktive Arbeitsstellen geboten werden. Als Beispiel nannte er die Erhöhung von Gehältern, wofür 50 Millionen Euro vom Land in die Hand genommen werden, oder die 36 Stundenwoche der Krankenpfleger.<BR /><BR />Da es laut Messner wenig Ärzte gebe, seien die Wartezeiten der Patientinnen und Patienten lang. Zudem gehen nun viele Hausärzte – die „Pfeiler der Prävention“ – in den Ruhestand. Ein weiteres Problem sei die Digitalisierung. Bei ihr strenge sich das Schlanderser Krankenhaus an, wenn es auch noch ein langer Weg werde.<BR /><BR />„Nicht alles funktioniert. Es gibt Baustellen“, räumte Landesrat Hubert Messner ein. Er befürwortete es, wenn junge Vinschger bzw. Südtiroler Menschen im Gesundheitswesen im Land arbeiten. Da sie als Ärzte z. B. im Schlanderser Spital einen Zweisprachigkeitsnachweis benötigen, haben die Chefärzte den Auftrag erhalten, sie zu Sprachkursen zu schicken. „Wir brauchen aber die italienischen Ärzte, um die Dienste aufrecht zu erhalten“, sagte Messner.