Nach der Herabstufung des Schutzes für den Wolf seitens der EU von streng geschützt auf geschützt habe man in einer Arbeitsgruppe aus Land, Bauernbund und Jagdverband, der auch Durnwalder angehörte, versucht, neue Wege zu gehen. Für Entnahmen sei – abgesehen von Schäden wie Rissen – nun vor allem der Bestand der Tierart, sprich die Zahl der Exemplare, wichtig. <BR /><BR />Zudem seien alle Gutachten der Wildbeobachtungsstelle sowie der staatlichen Umweltbehörde ISPRA eingeholt worden. „Das Rahmendekret lag seit Wochen auf und jetzt erfolgte eben die Abschussgenehmigung“, so Durnwalder. Er ist überzeugt, dass sich Land und Landeshauptmann „absolut im Rahmen des geltenden EU- und Landesrechtes“ bewegt haben. <h3> Durnwalder stellt sich hinter Landeshauptmann</h3>„Dies noch gestärkt durch die Autonomie-Reform, die dem Land die Zuständigkeit für das Wildtiermanagement zuspricht“, unterstreicht Durnwalder. Mittelfristiges Ziel sei eine geregelte Entnahme von Wölfen als jagdbare Art. Und zwar wie in Österreich auch durch die Jägerschaft, während heute nur Forstbeamte Abschüsse tätigen dürfen. <BR /><BR />Durnwalder stellt sich damit demonstrativ hinter Landeshauptmann Arno Kompatscher, der das entsprechende Entnahmedekret unterzeichnet hat, sowie hinter Landesrat Luis Walcher und begrüßt das entschlossene Vorgehen ausdrücklich. <BR /><BR />Hinter die Landespolitik stellt sich auch SVP-Sprecher Harald Stauder. „Für unser Land ist der Wolf kein ideologisches Thema, sondern ein praktisches Problem. Der Schutz von Artenvielfalt und Wolf ist wichtig. In den vergangenen Jahren wurde dieser jedoch vielfach zur absoluten Prämisse – zulasten unserer Alm- und Viehwirtschaft.“ Der nun erfolgte Abschuss zeige, dass neue rechtliche Möglichkeiten greifen. Und das sei gut so.