Der Einbruch in das Haus von Stadträtin Johanna Ramoser ereignete sich am vergangenen Samstagabend, wie die italienische Tageszeitung „Alto Adige“ berichtet. Das heftige Gewitter, das zu diesem Zeitpunkt über Bozen zog, dürfte den Tätern dabei in die Hände gespielt haben: Der Einbruch blieb zunächst unbemerkt.<BR /><BR />Ramoser wohnt im selben Haus wie ihre Eltern, deren Wohnung einen Stock über jener der Stadträtin liegt. Die Einbrecher sollen in die Wohnung der Eltern eingedrungen sein – zu diesem Zeitpunkt war nur der Vater zu Hause. „Er ist vor dem Fernseher eingenickt und hat nichts bemerkt“, erzählt Ramoser im Gespräch mit „Alto Adige“. <BR /><BR />Laut dem Bericht haben die Täter die Rollläden des Schlafzimmers hochgeschoben und sich Zutritt durch das offene Fenster verschafft. „Sie durchwühlten Kleiderschränke und Nachttische und warfen alles auf den Boden“, so Ramoser. Dabei entwendeten sie Schmuck, Geld und weitere Gegenstände. <BR /><BR />Die Stadträtin selbst, die sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit ihrer Tochter in ihrer Wohnung einen Stock darunter aufhielt, bemerkte den Einbruch ebenfalls nicht. Erst ihre Mutter schlug Alarm, nachdem sie bei ihrer Rückkehr das Schlafzimmer völlig verwüstet vorgefunden hatte.<BR /><BR />„Es war ein großer Schock für uns alle. Nach einem Einbruch bleibt ein schreckliches Gefühl zurück“, sagt die Stadträtin. „Auch meine Kinder, elf und 13 Jahre alt, haben Angst. Vor allem, wenn sie abends ins Bett gehen müssen.“<BR /><BR />Die Einbrecher sollen anschließend auch in das Nachbarhaus eingedrungen sein. Die Überwachungskameras der Nachbarn haben die Szenen aufgezeichnet. Demnach sollen insgesamt drei Täter involviert gewesen sein. Die Ermittlungen der Carabinieri laufen.