„Die Gewalt geht dabei oft von Menschen aus, die über keine Aufenthaltsgenehmigung verfügen und nur Unruhe stiften“, erklärte Bürgermeister <b>Claudio Corrarati</b> gestern gegenüber diesem Medium. <BR /><BR />Auf die akute Sicherheitslage angesprochen, meinte er: „Die Sicherheit unserer Bürger steht an oberster Stelle. Sie ist derzeit leider nicht immer vollständig gewährleistet.“ Generell sei ein Rückgang von Straftaten wie Raub oder Diebstahl zu erkennen. Zugenommen hätten dagegen gewalttätige Übergriffe. <BR /><BR />Um auffällig gewordene Straftäter in ihre Heimatländer zurückschicken zu können, brauche Bozen ein Abschiebezentrum. Der Bürgermeister sagte, er habe letzte Woche an den Innenminister geschrieben. <BR /><BR />„Ich habe den Minister ersucht, in Bozen ein Abschiebezentrum einzurichten“, sagte Corrarati. Das Grundstück in Bozen Süd sei bereits vorhanden. „Durch ein solches Zentrum könnten straffällig gewordene Menschen schneller außer Landes gebracht werden.“<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/bozen-angst-nach-erneutem-messerangriff" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet, spitzt sich die Situation in der Landeshauptstadt mit einer erneuten Bluttat am vergangenen Donnerstag weiter zu.</a> In den letzten Wochen und Monaten gab es etliche bedenkliche Zwischenfälle.