Dienstag, 28. März 2017

Wirbelsturm Debbie: Volles Ausmaß der Schäden noch unklar

Wirbelsturm Debbie ist mit großer Wucht über den australischen Bundesstaat Queensland gezogen. Das volle Ausmaß der Schäden werde erst am Mittwoch ersichtlich sein, sagte die Regierungschefin von Queensland, Annastacia Palaszczuk am Dienstagabend.

Foto: © APA/AFP

„Ich glaube es wird am Morgen jede Menge Schrecken und Staunen geben.“ Es gebe bereits Berichte über beträchtliche Schäden.
Debbie erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern.

Bilder zeigten demolierte Häuser und umgeknickte Bäume in Queensland. Etwa 45.000 Menschen hatten Palaszczuk zufolge keinen Strom. Rettungskräfte seien im Einsatz und auf der Suche nach möglichen Opfern, berichtete die Zeitung „The Australian“. Allerdings erschwerten Wind und Regen den Einsatz.

In der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) stuften Meteorologen den Wirbelsturm auf Kategorie eins herunter. Es wird erwartet, dass sich Debbie im Laufe des Tages weiter zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abschwächt.

Ein Mensch war am Dienstag schwer verletzt worden, als eine Mauer umstürzte, wie die Polizei von Queensland mitteilte. Bereits am Montag sei ein Tourist bei einem Autounfall gestorben, auch dabei habe das Wetter eine Rolle gespielt.

„Dies ist ein sehr zerstörerischer Sturm“, sagte der Polizeichef von Queensland, Ian Stewart. Man habe mit vielen Gemeinden im Bundesstaat wegen der Stromausfälle keinen Kontakt. Daher müsse man sich auf weitere Verletzte und womöglich Tote einstellen.

apa/dpa

stol