Montag, 12. Januar 2015

Wird die Laimburg zerpflückt?

Die Laimburg, das Liebkind von Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, steht vor der Zerschlagung. Denn es gibt Überlegungen, den landwirtschaftlichen Großbetrieb aufzuteilen und sich möglicherweise im Obst- und Weinbau vom Markt zurückzuziehen.

Laimburg - Foto: DLife
Badge Local
Laimburg - Foto: DLife

Er, Arnold Schuler, wolle nichts übers Knie brechen, aber das heurige Jahr stehe ganz im Zeichen einer organisatorischen Neuausrichtung. „Es war von Anfang an geplant, ein paar Dinge zu überdenken. Wir werden überlegen, alles durchrechnen und dann entscheiden“, sagt Landwirtschaftslandesrat Schuler.

Eines wird aber vorab nicht in Frage gestellt: Die Laimburg wird als Betriebsform weiterhin ein landwirtschaftlicher Betrieb bleiben, um nicht die  vorteilhaften Steuerkonditionen zu verlieren.

Stichwort: Laimburg

Zur Erinnerung: Die Laimburg ist eine Landeskörperschaft mit rund 200 Beschäftigten – zu Erntezeiten auch mit 500 Bediensteten – und vereint unter ihrem Dach das wissenschaftliche Versuchszentrum, eine Kellerei, eine Gärtnerei, die Gärten von Trauttmansdorff, eine Fischzucht, 21 Höfe, die vor allem im Burggrafenamt liegen und  auf denen u.a. auch Gemüse- und Kräuteranbau betrieben wird. Zur Laimburg gehören 750 Hektar Fläche, rund 330 Hektar davon werden landwirtschaftlich genutzt, die restliche Fläche sind Wälder, so der Landwirtschaftslandesrat.

Gerade weil die Aufgabengebiete dieser großen Landeskörperschaft so vielfältig seien und „alles  in nur einem Budget zusammenfließt“, wolle man  „einiges ändern – und dafür werden wir uns einige Monate nehmen“, sagt Schuler.

lu/D

_________________________________________________________

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Montag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol