Samstag, 31. März 2018

WM: Russischer Milliardär wegen Veruntreuung verhaftet

Ein russischer Milliardär ist wegen der Veruntreuung staatlicher Gelder beim Bau des Fußballstadions in Kaliningrad für die kommende Weltmeisterschaft in Untersuchungshaft genommen worden.

Die „Arena Baltika“ gilt als eins der Sorgenkinder vor der WM vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland.
Die „Arena Baltika“ gilt als eins der Sorgenkinder vor der WM vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland. - Foto: © shutterstock

Bei einem Termin vor dem Haftrichter am Samstag in Moskau legten Ermittler dem Unternehmer Sijawudin Magomedow mehrere Taten mit einem Gesamtschaden von zwei Milliarden Rubel (28,27 Mio. Euro) zur Last.

U-Haft gegen Magomedow verhängt

Bei dem Stadion in der Ostsee-Exklave Kaliningrad seien 752 Millionen Rubel veruntreut worden, berichtete die russische Zeitung „Kommersant“. Gegen Magomedow wurde U-Haft bis Ende Mai verhängt.

Nach Überzeugung der Ermittler soll eine Firma aus Magomedows Imperium die Erdarbeiten vor dem eigentlichen Stadionbau schlecht und zu langsam erledigt haben.

Sorgenkind „Arena Baltika“

Die „Arena Baltika“ auf sumpfigen Grund gilt als eins der Sorgenkinder vor der WM vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland, der Bau hat sich lange verzögert.

Vergangenes Jahr waren bereits mehrere Mitarbeiter der Verwaltung von Kaliningrad wegen Unregelmäßigkeiten bei dem Großprojekt verhaftet worden.

apa/dpa

stol