7 Windräder auf 2100 Metern Seehöhe sollen das Potenzial zu Geld machen. Mit einer Investition von 50 bis 60 Millionen Euro könnten 18.000 Haushalte versorgt werden, rechnen die künftigen Windpark-Betreiber aus. <BR /><BR /> Bis jetzt ist Assling in Osttirol für seinen Wildpark bekannt. In Zukunft könnte sich die Gemeinde westlich von Lienz mit dem ersten Windpark Tirols einen Namen machen. Der Wille zur umweltfreundlichen Energieerzeugung ist vorhanden, bekräftigen Obmann Markus Lukasser und Geschäftsführer Harald Stocker von der EWA, der Elektrowerk Assling GenossenschaftmbH. „Wir stehen noch am Anfang“, sagt Lukasser. „Aber alle Rahmenbedingungen sprechen dafür.“<h3> Betrieb ab 2030 möglich</h3><BR />Der Windpark würde auf 2000 bis 2200 Metern Höhe liegen. Nach den ersten Messungen des Landes ist der geplante Standort am Compedal sehr gut geeignet. Nicht zu vernachlässigen ist die Zufahrt. Denn die Lieferung der bis zu 120 Meter langen Maste ist nur möglich, wenn die Straße nicht zu kurvig und nicht zu steil ist. <BR /><BR />„Das lässt sich mit relativ wenig Aufwand bewerkstelligen“, sagt Lukasser. 7 Windräder sind geplant, sie würden einen Ertrag von 65 Millionen Kilowattstunden liefern. „Das entspricht dem Bedarf von etwa 18.000 Haushalten“, sagt Stocker.<BR /><BR /><BR />Für den Windpark Assling müssen 50 bis 60 Millionen Euro budgetiert werden, der Partner der EWA ist das niederösterreichische Unternehmen „ecowind“, das schon in anderen österreichischen Bundesländern alpine Windparks erbaut hat. <BR /><BR />Jetzt heißt es einen Schritt nach dem anderen machen. „Am wichtigsten ist das Gespräch mit den Grundbesitzern“, erklärt Lukasser. „Wenn sie nicht zustimmen, können wir das Projekt gar nicht weiter verfolgen.“ Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist Pflicht. Sollten alle Vorbereitungen reibungslos klappen, wäre ein Betrieb ab 2030 möglich. „Allerfrühestens“, schränkt Lukasser ein. <BR />