?Mit einem Anbieter- oder Tarifwechsel l?sst sich der Kostenanstieg oft abfangen. Dazu hat die Verbraucherzentrale auch eine Einkaufgemeinschaft f?r Strom und Gas auf den Weg gebracht. Gro? ist aber auch das Sparpotenzial durch moderne Ger?te, effizienten Betrieb und kleine ?nderungen im Alltagsverhalten, etwa beim Duschen und Heizen?, unterstreicht die VZS. Dadurch lie?en sich Stromkosten in manchen Bereichen um bis zu 90 Prozent senken, wie Untersuchungen der Stiftung Warentest zeigten. Unterm Strich liege das Einsparpotenzial in vielen Haushalten bei mehreren hundert Euro pro Jahr.Elektro-Warmwasserbereiter und Heizl?fter Kostentreiber?F?r eine Familie, die Warmwasser mit Strom erhitzt, kann allein das Duschwasser pro Jahr 635 Euro kosten. Wer die alte Brause gegen eine Sparbrause tauscht und beim Einseifen das Wasser abstellt, spart etwa zwei Drittel ? rund 425 Euro. Wer im Winter in einem Zimmer per Heizl?fter zuheizt, weil der normale Heizk?rper nicht ausreicht, zahlt rund 270 Euro extra. Die optimierte Gaszentralheizung verursacht hingegen nur Heizkosten von 70 Euro ? 200 Euro weniger. Ersparnis: 74 Prozent?, rechnet die Verbraucherzentrale vor.Sparen mit Sparlampen: 75 Prozent sind m?glichWer seine Waschmaschine ausschlie?lich voll beladen anstatt halb voll laufen lasse, k?nne ein Drittel der Stromkosten sparen. Wer in den wichtigsten Leuchten stromfressende Gl?hlampen gegen LED- und Energiesparlampen austauscht, senkt die Stromkosten um 75 Prozent.Alte Pumpen versteckte StromfresserAlte Heizungspumpen seien oft die gr??ten versteckten Stromfresser im Haus, unterstreichen die Konsumentensch?tzer. Sie seien h?ufig so eingestellt, dass sie rund um die Uhr mit voller Kraft laufen und auch dann Wasser zu den Heizk?rpern bef?rdern wollen, wenn die gar kein Heizwasser brauchten. ?Das kann im Einfamilienhaus pro Jahr mit 160 Euro zu Buche schlagen. Eine moderne Hocheffizienzpumpe, die ihre Leistung dem Bedarf anpasst, begn?gt sich mit einem Zehntel Energie. Ein Austausch spart also etwa 145 Euro an Stromkosten pro Jahr ? 90 Prozent.??Multimedia mit viel Sparpotenzial?Gro?es Sparpotenzial gebe es auch im Bereich Multimedia. Wer seinen R?hrenfernseher durch ein Flach-TV-Ger?t ersetze, senke die j?hrlichen Stromkosten von 58 auf 26 Euro ? Ersparnis: 55 Prozent. Bei Anschluss an alte AV-Receiver kann sich der Stromverbrauch allerdings wieder verdoppeln. Bei alten Ger?ten ist es sinnvoll, diese ?ber Steckdosenleisten abzuschalten. Ihr Standbyverbrauch liegt teilweise bei mehr als 10 Watt. Bei Ger?ten aus aktuellen Tests liegt er oft nur noch unter 1 Watt. Allerdings kann sich der Standbyverbrauch im Schnellstartmodus moderner Fernseher und Hifi-Anlagen drastisch erh?hen ? auf mehr als 20 Watt.Spartipps f?r die K?cheAlte K?hl-Gefrier-Kombis k?nnen im Haushalt j?hrliche Stromkosten von 130 Euro verursachen. Moderne Sparger?te begn?gen sich mit 65 Euro. ?Wer den Gefrierschrank von der warmen K?che in den k?hlen Keller stellt, spart ebenfalls deutlich. Je k?hler die Umgebung, desto weniger muss der Kompressor anspringen. Eine um zehn Grad niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ein Viertel?, betont die Verbraucherzentrale S?dtirol. Weitere Tricks: Mit K?hltasche einkaufen spart unn?tiges Herunterk?hlen von Lebensmitteln. Getr?nke im Keller oder auf dem Balkon vork?hlen. Speisereste erst in den K?hlschrank stellen, nachdem sie abgek?hlt sind. Und vor allem Milch, Saft, Butter und Wurst m?glichst schnell nach Gebrauch wieder zur?ckstellen. Je ?lter ein Ger?t ist, desto mehr l?sst sich so sparen.