Freitag, 06. April 2018

Wohnen im Alter neu gestalten

Die Südtiroler werden immer älter und darauf muss beim Wohnungsbau geachtet werden. Bei einer Tagung im Palais in Bozen am Freitag wurden neue Wohnmodelle für Senioren vorgestellt.

Die Südtiroler werden immer älter und darauf muss beim Wohnungsbau geachtet werden.
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Die Südtiroler werden immer älter und darauf muss beim Wohnungsbau geachtet werden. - Foto: © D

Unter anderem wurde das Projekt des Wohnbauinstituts in Bozen (Haslach), wo alte und junge Leute gezielt Tür an Tür wohnen sollen. Dort wie beim Bauvorhaben „Lebensräume für Jung und Alt“ in Meran soll Nachbarschaftshilfe nicht toter Buchstabe bleiben, sondern Motor des Zusammenlebens. 

„Verschiedene Generationen sollen auf engstem Raum zusammenleben“, so die Vorstellung des Architekten Georg Klotzner des Projekts in Meran im STOL-Interview. Er kann sich gut vorstellen, dass ein Bauprojekt wie dieses sowohl für junge als auch für alte Menschen Vorteile mit sich bringt: „Wenn ein Paar mit kleinen Kindern abends mal alleine ausgehen will, wird sich in der Nachbarschaft bestimmt ein Babysitter finden.“

Brigitte Herkert von der bayrischen Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ betont, dass ambulante WGs, das heißt Wohngemeinschaften von mehreren älteren Personen mit einer Betreuung, seit Jahren großen Anklang finden. 

stol 

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