"Damit schaffen wir eine Doppelgleisigkeit ab und ersetzen zwei Gesuche mit einem, zwei Kontrollen mit einer, zwei Beiträge mit einem", so Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag.Derzeit gibt es in Südtirol zwei Möglichkeiten für Bedürftige, öffentliche Zuschüsse zu den Mietkosten zu bekommen: das Wohngeld, das vom Wohnbauinstitut (Wobi) verwaltet wird, sowie der Mietenzuschuss, der über die Sozialdienste ausbezahlt wird. Sie werden künftig zu einem einheitlichen Wohngeld zusammengelegt. "Das heißt nicht, dass es Kürzungen geben, sondern einfach nur, dass Bürokratie abgebaut wird", so Durnwalder. Zudem werde der Übergang auf das neue System schrittweise erfolgen und zunächst nur auf 2013 eingereichte, neue Ansuchen angewandt.Wer bereits Wohngeld beziehe werde weiter die selben Beträge zu den selben Bedingungen und nach den selben Regeln beziehen wie bisher. Dies in jedem Fall bis zum Auslaufen des jeweiligen Vertrags bzw. für die kommenden vier Jahre.