Laut dem Bericht des Sohnes in der Trentiner Tageszeitung „L'Adige“ hatte die Frau das Tier in der Nähe des Hauses auf sich zukommen sehen, konnte sich aber nicht in Sicherheit bringen. Nach dem Angriff, bei dem die Frau zu Boden gegangen war, lief der mutmaßliche Wolf weiter über die Wiesen Richtung San Bernardo. Außer den Kratzspuren erlitt sie keine Verletzungen.<BR /><BR />Die Frau hatte den Vorfall umgehend der zuständigen Forstbehörde gemeldet. Dabei noch vergleichsweise ruhig und gefasst, überwältigte sie das Geschehen und die Anspannung einige Stunden später – und laut ihrem Sohn erlitt sie einen Nervenzusammenbruch. <BR /><BR />Ihm ist es wichtig zu betonen, dass seine Mutter „nicht im Wald oder sonst wo spazieren ging: Sie befand sich auf dem Waldweg am Rande einer der Wiesen oberhalb unseres Hauses.“ Die Förster sollen nach der Meldung Spuren im Schnee unmittelbar oberhalb der Wiese gefunden haben: „Sie haben uns bestätigt: Ja, es war ein Wolf.“