Wie Landesrat Arnold Schuler auf Anfrage mitteilte, wurde erneut um die Entnahme von maximal 2 Wölfen angesucht, die in Wolkenstein (Hauptgemeinde) oder Umgebung entnommen werden sollen – in St. Christina, Corvara und St. Martin in Thurn. <h3> Frist von 15 Tagen</h3>Ebenfalls angesucht um ein Gutachten für eine Entnahme von maximal 2 Wölfen wurde für die Gemeinden Kastelbell-Tschars (Hauptgemeinde) sowie die Nachbargemeinden Latsch, Naturns, Ulten und St. Pankraz. <BR /><BR />Das Entnahmegebiet würde wiederum jeweils insgesamt 10 Quadratkilometer umfassen. In einem Umkreis von 1784 Metern vom Cluster (Hotspot), wo sich die Risse konzentriert haben, sollen die Wölfe abgeschossen werden dürfen. <BR /><BR />Die Ansuchen um ein Gutachten wurden wiederum versendet an das Höhere Institut für Forschung und Umweltschutz (ISPRA) sowie an die Wildbeobachtungsstelle des Landes. Damit läuft die Frist von 15 Tagen. <BR /><BR />Wer die Abschüsse am Ende vornehmen soll, steht laut Schuler nicht im Ansuchen; bis zur Ausstellung des Dekretes des Landeshauptmannes werde man darüber noch mit dem Jagdverband reden. Der Abteilungsdirektor für Forstwirtschaft, Günther Unterthiner, geht davon aus, dass Landeshautmann Arno Kompatscher nur dem Landesforstkorps den Auftrag für die Entnahme der Wölfe erteilen wird. Man müsse aber abwarten, welche Entscheidung am Ende getroffen werde.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Gro%C3%9Fraubtiere" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zum Problem mit den Großraubtieren lesen Sie hier. </a></b>