Samstag, 16. Juni 2018

Wolfshunde in Bozen gesichtet

Meldungen über Wölfe in der Landeshauptstadt erreichten das Amt für Jagd und Fischerei. Luigi Spagnolli beruhigt: In den meisten Fällen, wie bei den Sichtungen in Bozen, handle es sich um Wolfshunde.

Um Verwechslungen zu vermeiden, sollen Wolfshunde (im Bild ein Tschechoslowakischer) mit einem gut sichtbaren Halsband gekennzeichnet werden; außerdem gehören sie an die Leine. Foto: LPA/pixabay
Badge Local
Um Verwechslungen zu vermeiden, sollen Wolfshunde (im Bild ein Tschechoslowakischer) mit einem gut sichtbaren Halsband gekennzeichnet werden; außerdem gehören sie an die Leine. Foto: LPA/pixabay - Foto: © LPA

Immer wieder erreichen Meldungen von besorgten Bürgern das Amt für Jagd und Fischerei, weil sie annehmen, einen Wolf gesichtet zu haben.

„Auch in den sozialen Medien kursiert eine Vielzahl solcher Bilder - dadurch wird die Bevölkerung unnötig verunsichert und beunruhigt“, weist der Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei Luigi Spagnolli hin. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei den vermeintlichen Wolfs-Sichtungen um Wolfshunde.

„Am Freitag haben uns zwei solcher Meldung erreicht“, berichtet der stellvertretende Amtsdirektor Andreas Agreiter: Eine Frau und ein Kaminkehrer haben angerufen und gemeldet, sie hätten einen Wolf in der Stadt Bozen gesehen.

Deshalb richten die Experten einen Appell an jene Hundehalter, die sich einen Wolfshund halten: (Tschechoslowakische) Wolfshunde sollen ein gut sichtbares (farbiges) Halsband tragen. Wie vom Gesetz vorgesehen, sind Hunde stets zu beaufsichtigen und im freien Gelände an der Leine zu führen.

Der Tschechoslowakische Wolfshund hat seinen Ursprung in Kreuzungen von Deutschen Schäferhunden mit Wölfen (Karpatenwolf).

stol

stol